Nordic - Walking

Gesundes Herz mit Nordic Walking
BUDOKAN Frankenberg e. V. bietet Präventions-Kurs an
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. Unsere Lebensweise trägt entscheidend dazu bei. Eine Ernährung reich an tierischen Fetten, Übergewicht, Zigarettenkonsum und Bewegungsmangel begünstigt die Entstehung.
Hier setzt das Präventions-Angebot des Vereins an. Mit dem Kurs „Gesund und fit mit Nordic Walking" wird versucht, den Teilnehmern die Trendsportart Nordic Walking als ganzheitliche, sanfte und entschleunigende Ganzkörper-Bewegungsform näher zu bringen, die neben anderen körperlichen Vorteilen insbesondere das Herz-Kreislauf-System stärkt. Der Kurs ist mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit" zertifiziert und erfüllt die Voraussetzungen des § 20 SGB V. Die Kurskosten können daher von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Der Kurs findet Montags um 17.15 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz im Wohngebiet Umkreis in Frankenberg. Anmeldungen nimmt Übungsleiter Jürgen Bende unter Telefon-Nummer 06451/9675 (ab 17.00 Uhr) gerne entgegen.

Nordic - Walking ist der Renner
Im Budokan existiert seit 2004 eine stetig wachsende Gruppe von Sportlern die sich zum gemeinsamen Walken treffen. Ort und Zeit bitte bei Jürgen Bende 06451/9675 erfragen.
Ausrüstung
Das Wichtigste beim Nordic Walking sind gute Stöcke und Schuhe. Lassen Sie sich im Sportfachhandel beraten!
Praktisch ist entsprechende Funktionsbekleidung, die Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert. Nützliche Ergänzungen dazu: Handschuhe, Herzfrequenzmesser und Getränkegürtel.

Kurz - Check
Warm-up und Cool-down: Dehnen, lockern und kräftigen vor dem Walken sowie Entspannen nach der Runde.
Stocklänge: Körpergröße in cm x 0,7 = Stocklänge in cm.
Herzfrequenz: Sie zeigt an, ob man sich zu wenig, zu stark oder im richtigen Maß bewegt. Wer sein Herz nicht überlasten möchte, sollte bei 70 Prozent der max. Herzfrequenz bleiben. Männer 220 - Lebensalter, Frauen 226 - Lebensalter.
Fettverbrennung: Ein Training im Pulsbereich bei 70 Prozent ist optimal, um die Fettverbrennung anzukurbeln.
Die Technik
Nordic Walking ist kein Walking mit Stöcken. Nur wenn man es richtig macht, werden die gewünschten Effekte auch wirklich erzielt, und es treten keine falschen Belastungen auf.
Hier das Wichtigste:
-Die Schultern sind locker und sollten entspannt sein, die Fußspitzen zeigen nach vorn.
-Die Stöcke werden dicht am Körper geführt und setzen diagonal zur Ferse auf, in Höhe der Hacke des vorderen Fußes.
-Die Arme schwingen abwechselnd nach vorne bis in Brusthöhe und werden so weit wie möglich nach hinten geführt.
-Die Stöcke werden nur dass fest umgriffen, wenn sie mit Druck auf den Boden umgesetzt werden. Danach wird der Griff gelockert.

Nordic Walking aktiviert den ganzen Körper
Nordic Walking ist der Renner. Das aktive Gehen mit Stöcken sorgt für Furore und bewegt die Massen, wie seinerzeit die ersten Volksläufe. Anfangs noch mit den Worten belächelt, „Na, habt ihr eure Ski vergessen", stehen die Nordic Walker heute hoch im Kurs. Nordic Walking ist geradezu ideal, um auf moderate und gesundheitsverträgliche Art Schwung ins Leben zu bringen.
Eigentlich ist Nordic Walking eine alte Geschichte. Die Skilangläufer und Biathleten haben es als Nordic Running schon seit Jahrzehnten betrieben. Wobei sie dann mit den Stöcken in der Hand aber nicht walken, sondern eher laufen. Das soll Beine, Füße und Arme stärken, natürlich auch den Rücken, die Schultern und den Oberkörper, oder Herz und Lunge also eigentlich fast alles. Der gleiche Effekt dieses Nordic Running ist auch beim Nordic Walking gegeben. Allerdings nur in geringerem Maße, und das ist auch gut so, denn Nordic Walking als Breiten- soll nicht die Merkmale des Leistungssports haben.
Fitness-Willige erreichen damit eine Aktivierung des ganzen Körpers, über 90 Prozent aller Muskelgruppen kommen zum Einsatz, die Gelenke werden entlastet, das Herz-Kreislauf-System gestärkt, die sinnlichte Wahrnehmung geschärft, die Natur und Gemeinschaft genussvoll erlebt. Und zwar für jede Altersstufe und jeden Fitnessgrad. In der Möglichkeit der variablen Trainingsgestaltung liegt die besondere Faszination den Nordic Walking.
In kaum einer anderen Bewegungsform lassen sich Intensität und Belastungsumfang so individuell nach Alter und Leistungsvermögen steuern. Über das Schritttempo und den Stockeinsatz sind die Belastungen einfach zu regulieren. Neu- und Späteinsteiger kommen deswegen beim Nordic Walking genauso auf ihre Kosten wie Umsteiger aus anderen Disziplinen und Experten.
In Deutschland existieren noch keine exakten Zahlen für Nordic Walker, die die alte Geschichte zu ihrer neuen gemacht haben, geschätzt sollen es aber schon mehr als 500 000 sein. Fest steht auf jeden Fall, es werden täglich mehr.

Darauf sollten Sie achten
Gesundheits-Check: Wer längere Zeit nicht aktiv war, sollte vorher mit seinem Arzt sprechen.
Ratgeber: Mittlerweile gibt es viele Kurse, die erschwinglich sind. Sparen Sie nicht an einer qualifizierten Einweisung in Training und Technik, sonst bleibt der gewünschte Effekt aus.
Trainingsplanung: Ein gebuchter Kurs bietet feste Trainingszeiten, man überwindet den inneren Schweinehund leichter. Individualisten sollten sich mithilfe von Fachliteratur einen eigenen Trainingsplan erarbeiten.
Zielsetzung: Überfordern Sie sich nicht, setzten Sie sich realistische Ziele, hören Sie auf Ihr Herz, und denken Sie dran, es soll Spaß machen.
Herzfrequenz: Nordic Walking ist Ausdauertraining, der Erfolg hängt von der richtigen Belastung ab.
Trinken: Flüssigkeitszufuhr ist wichtiger als Essen: Sie sollten mindesten zwei Liter pro Tag trinken, an Trainingstagen mindestens einen Liter mehr.
Tipp: Viele Krankenkassen honorieren mittlerweile die Teilnahme an gesundheitsfördernden Maßnahmen. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach!